Buchtipp - Yacht oder Nicht Yacht
Yacht oder Nicht Yacht
![]() |
| Yacht oder Nicht Yacht - Evan Osnos - www.chbeck.de |
Nachrichten aus der Welt der Ultrareichen
Evan Osnos nimmt uns mit in die Welt der Superreichen: Sehr lange Yachten, extravagante Partys, katastrophensichere Luxusbunker, Wirtschaftskriminalität jeder Art und immenser politischer Einfluss - so lebt eine priviligierte Schicht, die nicht nur ihre Bodenhaftung verloren, sondern auch jegliches Wertesystem über Bord geworfen hat.
Für die kleine, verschworene Gemeinschaft rund um die größten Yachten der Welt hat die Messe in Palm Beach die vielversprechende Aura eines Trainingslagers nach der Winterpause.
Zu Beginn der Sommersaison bietet sie Maklern, Bootsbauern und Eignern die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den neuesten Produkten zu verschaffen und Informationen zu sammeln: Wer steigt ein? Wer steigt aus? Und am dringlichsten: Wer hat ein Auge auf ein größeres Boot geworfen? An den Docks sortieren Makler die Menschenmenge nach ihrem Potenzial.
Ein CEO aus dem Silicon Valley sagte mir, der Reiz von Booten liege unter anderem darin, dass sie "den größten Teil des überschüssigen Kapitals absorbieren können". Aber diese Schreine überflüssigen Kapitals existieren in einem Zustand bedingter Sichtbarkeit: Für eine schmale Schicht der Gesellschaft sollen sie unverkennbar sein – und für alle anderen so gut wie unsichtbar.
FAZIT
- Themen: Das Buch behandelt den extremen Lebensstil der Superreichen – von gigantischen Yachten und exklusiven Partys bis hin zu katastrophensicheren Luxusbunkern.
- Fokus: Es geht nicht nur um materiellen Wohlstand, sondern auch um den immensen politischen Einfluss dieser privilegierten Schicht sowie um Phänomene wie Wirtschaftskriminalität.
- Frage: Ist dieses Leben lebenswert? Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Das Zitat „Denn die Geldgier ist die Wurzel allen Übels“ stammt ursprünglich aus der Bibel (1. Timotheus 6:10) und warnt davor, Reichtum über Werte wie Ehrlichkeit, Mitgefühl und Integrität zu stellen. Nicht das Geld selbst ist schlecht, sondern das exzessive Verlangen danach, welches zu moralischer Verderbnis und Problemen führt.
.jpg)
Kommentare