Buchtipp - Business für Bohemiens

Business für Bohemiens

Business für Bohemiens - Verlag - www.keinundaber.ch

die Kunst, ein kreatives Leben zu führen und dabei Geld zu verdienen


Hallo, wer schreibt denn da?

Ich denke, Tom Hodgkinson soll sich hier selbst vorstellen: 




Viele Menschen träumen davon, das Leben eines Bohmeniens zu führen -

Tom Hodgkinson lebt es!

Sein Lebensmotto lautet: "Ich werde nie in den Ruhestand gehen. Ich werde weiterhin lesen und schreiben, bis zu dem Tag, am dem ich sterbe."

Die wichtigste Frage für Sie als Leser wird lauten: Kann man tatsächlich ein Bohemien in der Geschäftswelt sein?

Ja, man kann. Künstler, Schriftsteller, Journalisten, Musiker und andere Kreative neigen im Allgemeinen dazu, einen Horror vor den Gepflogenheiten der Geschäftswelt zu haben. Begriffe wie Cashflow-Prognose, Kalkulationstabelle und Umsatzsteuererklärung rufen bei ihnen bestenfalls Langeweile und schlimmstenfalls reine Panik hervor.

Bohemiens arbeiten nicht für einen Grosskonzern, Sie arbeiten lieber als Freiberufler, Ein-Mann-Betrieb oder als Unternehmer. Sie wollen etwas Nützliches erschaffen, etwas Schönes, oder beides zugleich und es verkaufen.

Beim Bohemeleben geht es um Freiheit, im kreativen und schöpferischen Denken und Schaffen.

Dieses amüsante Buch ist voll mit guten Ratschlägen und Erfahrungen für Klein-Unternehmer.

Beispiel gefällig?

Ratschlag zur Einstellung eines Mitarbeiters: Erkundigen Sie sich über den Kandidaten. Sprechen Sie mit anderen Leuten, die mit ihm gearbeitet haben. Da draussen laufen eine ganze Menge Schwätzer herum, die Ihr Geld nur zu gerne nehmen wollen. Und es ist übrigens besser, Mitarbeiter einzustellen, die später zu Freunden werden, als umgekehrt.

Wovon werden Sie leben?

Auch die Bohemiens leben nicht nur von der Luft und der Freiheit. Auch sie brauchen Geld zum Leben. Der Multiunternehmer Luke Johnson, zu dessen Investments Pizza Express und Patisserie Valerie gehören, hält es für einen Anfängerfehler, Geld aus einem neuen Unternehmen abzuziehen. Jeder Überschuss sollte direkt dazu verwendet werden, Rechnungen zu bezahlen, neue Produkte zu entwickeln, neue Geräte zu kaufen und mehr Mitarbeiter einzustellen. Kurz gesagt, zu reinvestieren.

Viele Gründer machen ja immer noch den Fehler, sobald sie etwas Geld in der Kasse haben, es so schnell wie möglich wieder auszugeben. Es in Luxus- oder Konsumgüter einzutauschen, statt zur Weiterentwicklung ihres Unternehmens.

Fazit

Es geht hier in diesem Buch um ein Anschauungsbeispiel, um den Kampf eines Kleinunternehmers, um die Tücken des Geschäftsalltags, die eigentlich bei allen Unternehmern auftreten, nicht nur bei den Bohemiens. Es geht um Dienstleistungen und Produkte, Investitionen und Crowdfunding, Kalkulation und Buchführung und noch vieles mehr, das zum Unternehmertum gehört.

Lassen Sie sich beim Gründen und in Ihrem neuen Leben nicht aufhalten oder unterkriegen - viel Spass als Boehmien-Unternehmer wünscht Ihnen

Hugo Bühlmann
www.hugobuehlmann.ch








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