Gesättigte Märkte - Überalterung der Bevölkerung

Gesättigte Märkte, Überalterung der Bevölkerung - nicht nur in der Schweiz, in ganz Europa!

Sind das die Chancen, die das Alter den 3.Welt-Ländern bringen wird?


Heute wollen die Menschen alle alt werden, aber nicht alt sein
Die demografischen Daten sagen es uns, in zwanzig Jahren wird ein Drittel der Bevölkerung in den Industrieländern über sechzig Jahre alt sein.

Die Ausmerzung von vielen Seuchen und Krankheiten, die Bio- und auch die Gen-Technologie bieten uns heute und morgen, ein fast sorgenfreies Leben.

Was heute noch im Markt boomt, kann übermorgen schon out sein
Auch bei den Unternehmen spricht man von der Alterspyramide, von der Reife und vom Altern. Kaum jemand scheint die Branchen im Stadium der Reife zu mögen und noch weniger mag man zugeben, dass der eigene Lebenszyklus in diese Phase getreten ist. Der Traum von ewiger Jugend scheint ein Idealbild zu sein.

Stagnation, Nullwachstum scheinen ein Synonym für den Niedergang und den Tod von ganzen Industrien zu sein.

Die Wirklichkeit scheint aber völlig anders zu sein, als der Mythos. Eine breite Mehrheit, genauer gesagt, dreiviertel aller Branchen der industrialisierten Welt befinden sich im Stadium der Reife. Sie beschäftigen den grössten Teil der Arbeitskräfte aller hochentwickelten Länder und auch die überwiegende Zahl ihrer Manager und Führungskräfte. Sie produzieren die meisten Produkte, die wir im täglichen Leben benötigen. Alles Massengüter, die schnell altern sollen, damit der Nachschub nicht unterbricht. Überproduktion bestimmt den Markt. Die Freude der Konsumenten über kurzfristige, selbstmörderische Preiskriege, weicht rasch der Erkenntnis, dass derjenige der im Herbst sein Saatgut isst, im nächsten Jahr verhungert.

Die hohen Sozialversicherungsbeiträge, die Unternehmen in Belgien, Frankreich, Schweden und Spanien zahlen müssen, machen Investitionen in diesen Ländern relativ unattraktiv. Im Unterschied dazu, werden Länder, wie Irland - mit vergleichsweise niedrigen Arbeitgeberbeiträgen und einer relativ jungen Bevölkerung- für die ausländischen Investoren attraktiver.

Kaufkraft als neue Importware
Lange Jahre freuten sich unsere südlichen Nachbarn über die hohe Zahl von zahlungskräftigen Rentnern, die ihren Lebensabend dort verbringen wollen. Vor Konkurrenz bleiben aber auch sie nicht verschont.





Angesichts steigernder Altersvorsorge- und Gesundheitskosten experimentieren Länder, wie auch Verbraucher, mit neuen Lösungen. So versuchen einige asiatische Länder, Rentner mitsamt ihrer Kaufkraft zu importieren. Immer mehr europäische Ruheständler, darunter auch viele Schweizer, zieht es nach Südostasien, wo sie ein günstigeres Klima und geringere Lebenshaltungskosten vorfinden.  So dass sie mit ihren Ersparnissen und Renten länger hinkommen. Malaysia zum Beispiel, hat eine spezielle Initiative eingleitet, die 20'000 ausländische Rentner ins Land bringen soll, um dort ihren ständigen Wohnsitz zu nehmen.

Ein  weiteres Beispiel ist der Gesundheitstourismus, der mit "Behandlung auf Erst-Welt-Niveau zu Dritt-Welt-Preisen" lockt. Ob Thailand und Jordanien, Indien oder Malaysia, Südafrika oder Kuba - zahlreiche Entwicklungsländer rangeln um einen Anteil am Gesundheitsmarkt der OECD-Länder, dessen Gesamtvolumen für 2012 auf über 4 Billionen US-Dollar geschätzt wurde.

Zu den feilgebotenen Leistungen zählen kosmetische Operationen, kardiologische Reha-Therapien, Organ-Transplantationen, Behandlung gegen Unfruchtbarkeit, sowie Gelenkprothesen. Südafrika etwa, preist ein Reisepaket an, bei dem ausländische Bürger für einen Bruchteil der Kosten in Europa oder den USA, ein Facelifting erhalten und sich dann auf der Safari erholen können.

Werden diese Länder in der Zukunft unsere neuen Gesundheits-Reiseziele sein?

Für reiche Araber geht es aber in die andere Richtung, nämlich zu uns. So sind die Schweiz und Deutschland, im Luxus-Gesundheitstourismus für die reichen Araber, führend. Die Betten in unseren Luxus-Privatklinken sind gut gefüllt. So profitieren auch unsere Unternehmer und Investoren auch ein wenig vom Gesundheitstourismus.

Chancen erkennen und nutzen
Die Gesundheitsversorgung hat einen steigenden Bedarf an Produkten und Dienstleistungen und bietet daher viele Möglichkeiten und attraktive Felder, um neue Technologien und Anwendungen zu entwickeln.

Nutzen Sie Ihre Chancen!

Hugo Bühlmann
www.hugobuehlmann.ch






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