Aus meiner Bibliothek: Buchtipp - Glücksökonomie


Was ist Glück - und sind Sie glücklich?


Glücksoekonomie Verlag Oekom - www.oekom.de

"Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen, um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen. "Walter Slezak, Schauspieler


Gerne möchte ich Ihnen ein sehr empfehlenswertes Buch aus dem Oekom Verlag vorstellen, dass Sogwirkung haben wird. Die beiden Autorinnen Annette Jensen und Ute Scheub stellen unser jetziges Glück in Frage und propagieren eine neue und bessere Welt, in Kooperation und nicht in Konkurrenz.


Wirtschaft wächst - Glück nicht

Über 800 Meter hohe Wolkenkratzer, Einkaufshallen und Wellnesstempel, Kraftwerke, Computernetze, Keller voller Gold und Bankenpaläste wurden und werden erbaut.

Die Weltbevölkerung hat in den vergangenen 30 Jahren unvorstellbare Reichtümer produziert. Das globale Bruttosozialprodukt hat sich zwischen 1983 und 2013 mehr als versechsfacht - von 11,6 auf über 74 Billionen US-Dollar.

Würden die gängigen ökonomischen Annahmen stimmen, müsste die Menschheit heute ungefähr sechsmal so glücklich sein, wie 1983. Ist sie aber nicht!

Was macht den Menschen glücklich?

Am allerwichtigsten fürs menschliche Wohlbefinden sind stabile Beziehungen in der Liebe, der Familie, der Nachbarschaft, der Gesellschaft insgesamt. Aber auch Gesundheit, sinnstiftende Tätigkeiten sowie Möglichkeiten der Selbstentfaltung und Mitbestimmung sind zentrale Faktoren.

Was macht den Menschen nicht glücklich?

Die neue Plutokratie. 147 Konzerne beherrschen fast die Hälfte der Weltwirtschaft - mittels Aktienpaketen, Krediten und Anteilen an Fremdfirmen. "Es herrscht Klassenkrieg, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen", gab Warren Buffett, zeitweise der zweitreichste Mann der Welt, vor einiger Zeit zum Besten.

Der Milliardär Buffett zählt zur Gruppe der Top 50, die laut einem Bericht des International Forum of Globalization weltweite Umweltschäden verursacht und sich dabei horrend bereichert haben.

Laut einer Studie von Oxfam, besitzen die 85 reichsten Menschen mehr als die arme Hälfte des Vermögens von der gesamten Menschheit. Umgekehrt verfügen diese 3,5 Milliarden Menschen gerade mal über zwei Prozent allen Eigentums.

Was soll also - in und für - die Zukunft geschehen?

Präsentiert wird ein Aktionsplan zur Förderung des guten Lebens. Dazu noch wichtiger Punkt - dem Lokalen den Vorzug geben: "Die Relokalisierung unserer Wirtschaft ist eine Riesenchance, weil wenn wir unsere eigenen Hosen nähen, Fahrräder reparieren, Lebensmittel erzeugen, vermindert das die Ausbeutung von Mensch und Natur, schafft Transparenz und Jobs, spart Unmengen von Ressourcen und Transporte und belebt den lokalen Geist."

Think gobal, act local

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Hugo Bühlmann
www.hugobuehlmann.ch


PS. Falls Sie noch nachhaltige Projekte suchen, hier ist der Link: http://projektoffice.blogspot.ch/





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