Markterfolg mit Vision, Motivation und Innovation


Innovation muss zu Wettbewerbsvorteilen führen


Innovationen sind permanent notwendig, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Das Umfeld von Unternehmen wird zunehmend komplexer und turbulenter. Eine verstärkte Globalisierung, sich ständig verkürzende Produktlebenszyklen, steigende Komplexität der Produkte und sich über das Internet ausbreitende Absatzmärkte, bei denen die Konkurrenz nur ein Maus-Klick entfernt ist, erfordern von den Unternehmen eine zunehmende Kreativität sowie Innovations- und Anpassungsfähigkeit. Je schneller sich das Umfeld ändert, desto schneller muss sich ein Unternehmen anpassen. Zeit wird zu einem Wettbewerbsfaktor.





Foto - James Dyson - www.dyson.com




Innovationsprojekte erfordern gründliche Vorabklärungen

Am Anfang jeder Innovation steht eine Idee oder eine Vision. In vielen Unternehmen werden diese Ideen in einem Workshop mit den verantwortlichen Spartenleitern und Entwicklern diskutiert, verworfen, wieder aufgenommen und am Ende bleibt nichts mehr übrig. Es ist nicht abwegig, innovative Ideen oder Konzepte sind vor allem bezüglich der Machbarkeit, Marktakzeptanz und Ertragspotential zu hinterfragen.

Aber auch der Mut zur Umsetzung sollte nicht verloren gehen. Denn viele interessante Entwicklungsprojekte zur Wertschöpfung und Sortimentsstabilisierung werden bereits im Anfangsstadium begraben.

Innovation statt Personalabbau

In der Krise tendieren arrivierte Unternehmen aber oft stark zu konventionellem Handeln. Sie konzentrieren sich auf die Kostensenkungen und verschieben Innovationen auf später. Am Ende mehrerer Kostensenkungswellen steht aber selten neues Wachstum, sondern oft das „Aus“ für das Unternehmen, die Fusion oder Schliessung. Solche kurzfristigen Defensivstrategien stehen heute hoch im Kurs.

Infolge vieler Reorganisationen oder Restrukturierungen werden massiv Stellen abgebaut. Es wird in die falsche Richtung geschaut. Die Verlustspirale dreht sich nach unten.
Drei verschiedene Stadien des Denkens und Nicht-Handeln werden durchlaufen:

Wir könnten - brauchbare Ideen und Projekte sind vorhanden, werden aber nicht weiterverfolgt und umgesetzt. Finanzielle Mittel für Investitionen sind noch genügend vorhanden.

Wir sollten – Marktanteile werden an die Konkurrenz oder neu gegründete Unternehmen durch neue Produkte oder Dienstleistungen verloren. Umsatzrückgang und Abnahme der finanziellen Mittel für Investitionen.

Wir müssen – Reorganisation des Unternehmens und Personalabbau, wegen Illiquidität. Keine finanzielle Mittel mehr für Investitionen vorhanden.


Weshalb ist Innovation so wichtig und wie realisiert man sie erfolgreich?

Unter Innovation verstehen wir im Allgemeinen die wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung einer neuen Idee, die Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umfassen kann. Insbesondere neue Produkte eröffnen einem Unternehmen Wachstumschancen, erschliessen neue Märkte und Kundengruppen und führen an der Börse zu entsprechenden Erfolgen. Doch dabei gilt es auch, viele Herausforderungen zu meistern. Je nach Produktkategorie sind unterschiedlich hohe Aufwendungen erforderlich. Für die Neuentwicklung und Einführung einer neuen Zigarettenmarke werden ca. 12 Mio. Euro veranschlagt, für die eines neuen Personenwagens, ca. 0,7 bis 1,5 Mia. Euro. Dazu kommen Flopraten, die beispielsweise im Konsumgüterbereich bis zu 98 % betragen können. Eine besondere Anforderung für das Management von Innovationen ist die Verkürzung der Lebenszyklen der Produkte. Dauerte beispielsweise in den 70er Jahren der Lebenszyklus eines Automobils ca. 11 Jahre, so waren es in den neunziger Jahren nur noch 7 Jahre.

Nutzeninnovation

Wurde früher nur die „Neuheit“, die Verpackung oder das Design innoviert, so wird heute der Nutzen eines Produkts oder Dienstleistung im Vordergrund stehen.
Von einer Nutzeninnovation sprechen wir, weil der Fokus nicht darauf liegt, die Konkurrenz zu schlagen, sondern ihr auszuweichen – durch die Erzeugung eines Nutzengewinns für die Käufer und für das Unternehmen. Dadurch wird ein neuer, von bisher niemandem beanspruchter Markt erschlossen.

Innovationen schnell auf den Markt bringen

Wer mit innovativen Produkten und Dienstleistungen als Erster auf den Markt kommt, erwirbt Wettbewerbsvorteile, welche später von Mitbewerbern nur noch schwer einzuholen sind. Zudem sind zu einem späteren Zeitpunkt die grössten Wachstumschancen meistens bereits vergeben und die Margen werden geringer. Deshalb gilt die Regel: „wer zuerst auf den Markt kommt, verdient am meisten. Dazu ist es allerdings notwendig, rasch einen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen, relativ hohe Stückzahlen zu verkaufen und markante Kostenvorteile zu erzielen. Das macht es für die Konkurrenz zunehmend schwieriger, mit Imitationen (me-too-Produkten) die Marktführerschaft streitig zu machen.


Auf was warten Sie noch?

Kontaktieren Sie mich - für Innovations- und Projektentwicklung - 071 288 05 51 

oder mit Mail: buehlmann@beratung-kmu.ch









Kommentare

Beliebte Posts